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Kommentar
   
  Von den ersten Keilschrift-Tontafeln aus dem dritten Jahrhundert vor Christus, über alt-griechische Vasen und Schlickerware des 18. Jahrhunderts, zu den modernen Keramik-Souvenirs (wie Lady Diana-Gedenktassen), wurde Ton als Träger von Worten, Texten und Sprache gebraucht, um Geschichte zu dokumentieren. In dieser Tradition sind gedruckte Wörter und Bilder wichtige Elemente in meiner keramischen Arbeit. Ich übertrage Text und Bilder von Fotokopien auf den frischen Ton, indem ich eine einfache Transfer-Technik anwende, die ich teilweise selber entwickelt habe.

Meine Arbeit ist nicht dekorativ gemeint und hat wenig mit "Töpfern" zu tun. Die Objekte, obwohl auf bekannten keramischen Formen (wie Schalen, Teller u.s.w.) basierend, sind offensichtlich nicht zum Gebrauch bestimmt. Die Themen, die Auswahl der Worte, die zerbrochene oder polierte Oberfläche, heben die Objekte über das Alltägliche hinaus.

Das Thema, welches alle meine Arbeiten verbindet, heisst Konflikt: die Gewalt zwischen den Geschlechtern, den Religionen, zwischen Volksgruppen und auch Konflikte, die durch Gier entstehen. Obwohl nicht offen politisch, drückt mein Werk eine tiefe Abscheu vor Krieg, Bigotterie und Ausbeutung aus.

Meine Arbeit ist erzählerisch. Ich hoffe sie ist aufrüttelnd und ich hoffe auch, dass die Langlebigkeit des gebrannten Tones meine Objekte für spätere Generationen überdauern lässt.




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